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Aktionsprogramm

Eine Ebene höher

Die KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) sind heute eine treibende Kraft sowohl für das Wirtschaftswachstum als auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Sie spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Berufsausbildung der Jugendlichen und tragen somit wirksam zur Festigung der wirtschaftlichen Basis sowie zum Wachstum des nationalen Arbeitsmarktes bei.

Im Bewusstsein dieser sozioökonomischen Tatsache hat das Ministerium für Mittelstand und Tourismus mit dem Ziel der Unterstützung und der Sicherung des Fortbestandes dieses Sektors in Zusammenarbeit mit den betroffenen Berufszweigen ein Aktionsprogramm zu Gunsten kleiner und mittlerer Unternehmen ausgearbeitet, das am 29. März 1996 vom Regierungsrat angenommen und im Juli 1996 in der Abgeordnetenkammer beraten wurde.

Ziel dieses ersten Aktionsprogramms war sowohl die Unterstützung der Unternehmen als auch die Stärkung des Arbeitsmarktes. Ein entscheidender Faktor bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist der Unternehmergeist. Es geht dabei darum, das Interesse junger Leute für Handwerk und Handel zu wecken und sie zur Gründung eines eigenen Unternehmens zu ermutigen. Um Handwerk und Handel als Grundlage unserer Wirtschaft zu erhalten, muss deren Entwicklung durch ein geeignetes rechtliches, verwaltungstechnisches, steuerliches und soziales Umfeld  gefördert werden.

Seit das Programm der Abgeordnetenkammer vorgestellt wurde, ist die große Mehrheit der vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt worden.

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Da sich das Programm bewährt hat, will die Regierung in dieser Richtung weiterarbeiten und hat somit beschlossen, das Aktionsprogramm zu aktualisieren und einzelne Maßnahmen zur Unterstützung des Mittelstandes stärker zu betonen.

Im zweiten Halbjahr 2000 hat das Ministerium für Mittelstand, Tourismus und Wohnungsbau, nach Absprache mit den Vertretern der Berufsvereinigungen und –kammern, ein neues Maßnahmenpaket erarbeitet, das als Nachfolgeprogramm des Aktionsprogramms 1996-2000 auf den damals beschlossenen Maßnahmen aufbaut. Unter diesem Gesichtspunkt ist das vom Regierungsrat am 2. Februar 2001 verabschiedete Dokument denn auch kein neues Aktionsprogramm, sondern vielmehr eine „Aktualisierung des Aktionsprogramms zur Förderung der KMU“. 

Die Aktualisierung des Aktionsprogramms zur Förderung der KMU steht im Zeichen des Unternehmergeistes und der nachhaltigen Entwicklung. Im Mittelpunkt dieser Philosophie des qualitativen Wachstums stehen vor allem die Gründung neuer Unternehmen und die Ausbildung von Führungskräften, um die Lebensfähigkeit der KMU und den Fortbestand des Mittelstands langfristig zu sichern.

In Zusammenarbeit mit den Berufsvereinigungen und –kammern unterstützt die Regierung alle Initiativen, die zu einer Förderung des Unternehmergeistes beitragen. Die Regierung ist von der Notwendigkeit überzeugt, im Rahmen einer landesweiten Diskussion die Öffentlichkeit zu informieren und für Unternehmergeist und Risikobereitschaft zu sensibilisieren und so – vor allem junge Menschen – zu Unternehmensgründungen zu ermutigen.

Die Regierung hat dieses Aktionsprogramm ins Leben gerufen, um den Arbeitsmarkt zu stützen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen in einem Umfeld zunehmender Konkurrenz zu verbessern. Das Programm umfasst zehn Schwerpunkte und Dutzende von Maßnahmen.

Weiter unten können Sie das aktualisierte Aktionsprogramm nebst verschiedenen Dokumenten in Zusammenhang mit seiner Umsetzung sowie das Aktionsprogramm 1996-2000 samt Bilanz einsehen.

 



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